Halt, Stop! (Teil1)

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Nein! Wir sind hier nicht beim Frauentausch auf RTL2. Es geht wie immer um das beste Stück.
Das Auto, bei unserem RENNSTALL 318is war die Bremse schon immer komisch, eigentlich immer frisch und sorgfältig gewartet aber komisch. Jetzt in den Wintermonaten gibt es richtig auf die Backen! Bis auf den Achsträger wird an der Vorderachse alles frisch gemacht. Auf unserer Liste steht, Radlager neu, Ankerblech frisch machen, alle Bremsteile frisch machen, Bremszylinder neu abdichten, Bremsflüssigkeit für erhöhte Temperaturen, Rennbremsbeläge für die Vorderachse und Sportbremsbeläge Hinterachse.

Die Demontage geht recht locker von der Hand, auf der Hinterachse bleiben die Radlager da wo sie sind, denn diese wurden von 2 Monaten erneuert. Wirft man die Bremssättel, die Beläge und Scheiben auf einen Haufen, kann man den Geruch von einer überstrapazierten ATE Serienbremse riechen. Das geht direkt ins Blut über, es riecht nach Rennerei, geil. Blitzschnell schießt einem die letzte harte Bremsung in den Kopf, aber es ist Winter. Bastelzeit!

Unser BMW Mechaniker für spezial Fälle sandstrahlt die ziemlich genau 25 Jahre alten Bremssattel und Bremsträger. Lack steht parat, die Beläge sind bestellt, haben aber leider etwas Lieferzeit. So bleibt mehr Zeit für die Lackierung über, Lackierung? Wir nennen es Rostschutzbeschichtung. Einen Preis für die rötesten oder güldesten Bremssättel brauch der 318is nicht. Deshalb gibt es Hammerite Metall-Schutzlack Silbergrau zum aufpinseln.

Die Liste wird immer kürzer, Kolben abdichten und wieder montieren, fertig. Klasse, wir haben die Ankerblech irgendwie vergessen. Vom aktuellen Stand gibt es trotzdem Fotos und diesmal keine Handybildchen.

Das Ende der Geschichte gibt es in hier im zweiten Teil.

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